Herzlich Willkommen bei der Feuerwehr Pfettrach
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Herbstversammlung der Feuerwehr Pfettrach

Kürzlich trafen sich die Pfettracher Feuerwehrkameraden zur alljährlichen Herbstversammlung. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder versammelten sich die aktiven und passiven Mitglieder im Alten Schulhaus. Nach der Begrüßung durch Vorstand Johann Huber begann auch gleich der offizielle Teil des Abends. Mit großer Freude durften Vorstand Huber und die beiden Kommandanten Franz Hecht und Martin Stanglmayr sechs neue Mitglieder in die Jugendfeuerwehr aufnehmen: Tobias Aschenbrenner, Jonas Burger, Korbinian Frank, Matthias Götz, Luis Mandel und Andreas Prieler folgten im Frühjahr der Einladung zum Kennenlernen und konnten anschließend für den Dienst in der Feuerwehr gewonnen werden.

Auch beim nächsten Tagesordnungspunkt baten die beiden Kommandanten gleich sechs Kameraden nach vorne. Markus Ernst, Matthias Huber, Tobias Hübner, Matthias Nebauer, Thomas Ostermeier und Max Stanglmayr erhielten nach erfolgreichem Abschluss der modularen Truppausbildung die Beförderung zum Feuerwehrmann. Kommandant Franz Hecht dankte den Kameraden für ihren Einsatz während der Ausbildung, die vor allem auch viel Freizeit fordert und überreichte anschließend die Ärmelabzeichen.

Weiter ging es mit einem Besonderen Dank an Detlef Richter, der bis zum Frühjahr das Amt des Stellvertrenden Kommandanten der Wehr bekleidete. Als Anerkennung für sein Engagement überreichte ihm Franz Hecht einen Geschenkgutschein, die anwesenden Kameraden würdigten Richters Einsatzbereitschaft entsprechend mit Applaus.

Nach dem offiziellen Teil folgte das gemeinsame Abendessen und man ging in den geselligen Teil des Abends über.

Erfolgreiche Leistungsprüfung „Löschen“

Kürzlich legten elf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pfettrach erfolgreich die Leistungsprüfung “Die Gruppe im Löscheinsatz” ab.

Vor den Augen der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Karl Hahn, Kreisbrandmeister Günter Deller und Kreisbrandmeister Hubert Ammer mussten die Prüflinge je nach abzulegender Stufe verschiedene Zusatzaufgaben in Theorie und Praxis meistern. Dazu zählte neben Gerätekunde das sichere legen von Knoten und Stichen sowie das Beantworten spezifischer Fachfragen. Im Hauptteil der Leistungsprüfung musste dann ein kompletter Löschaufbau mit drei Strahlrohren inklusive Löschwasserförderung in der vorgegebenen Zeit hergestellt werden. Anschließend erfolgte das Kuppeln der Saugleitung mit Trockensaugprobe.

Der standardisierte Ablauf des Löscheinsatzes wurde in nur wenigen Tagen unter der Leitung von Kommandant Franz Hecht so eingeübt, dass jeder Teilnehmer der Löschgruppe alle Aufgaben als Angriffs- Wasser oder Schlauchtrupp wahrnehmen konnte und jeder Handgriff sicher saß. Die Prüfer waren mit der Leistung der Teilnehmer sehr zufrieden und überreichten im Gasthaus Betz in Oberglaim das Abzeichen der Stufe 1 an Markus Ernst und Max Stanglmayr, Stufe 2 an Manuel Ernst und Andreas Schöttl und Stufe 3 an Franz Hecht, Franz Worek und Philip Langmaier. Martin Stanglmayr erreichte die Stufe 4 und Florian Langmaier Stufe 5. Johann Huber und Rainer Max erlangten die 6. und damit letzte Stufe des Leistungsabzeichens.

Die Leistungsprüfung dient aber nicht nur dem Ereichen eines Leistungsabzeichen, sondern ist auch wichtiger Bestandteil im Bereich der Ausbildung und bei den Übungen der Feuerwehr. Nur so ist auch ein reibungsloser Ablauf im Einsatzfall gewährleistet. Bürgermeister Helmut Meier dankte den Kameraden für deren engagierten Einsatz und gratulierte abschließend ebenfalls zur bestandenen Prüfung.

Ein Tag „Berufsfeuerwehr Pfettrach“

Die Jugendfeuerwehr aus Pfettrach veranstaltete kürzlich eine besondere Übung, bei der ein typischer Tagesablauf einer Berufsfeuerwehr nachgestellt wurde. Von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag konnten dabei die jungen Feuerwehrmänner 24 Stunden lang ihr Wissen und Können in einer Vielzahl von Einsatzübungen unter Beweis stellen.

Pünktlich zu „Schichtbeginn“ um 16:00 Uhr waren die Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Gerätehaus in Pfettrach zum Dienst an diesem Tag angetreten. Nach einer kurzen Begrüßung und Aufbau des Nachtlagers lief auch schon der erste Übungsalarm ein; es ging zu einem Wohnungsbrand in die Höfenstraße. Nachdem der Brand schnell gelöscht und die gerettete Person dem Rettungsdienst übergeben war stärkte man sich gemeinsam mit Pizza zum Abendessen. Anschließend ging es nach kurzem Theorieunterricht auch schon raus zum nächsten Einsatz. Zur Landung eines Rettungshubschraubers musste direkt neben einem Waldstück ein entsprechender Landeplatz fachmännisch ausgeleuchtet werden. Zum Verschnaufen blieb keine Zeit, gleich darauf wurden nämlich zwei vermisste Personen im Klosterholz gemeldet. Die Suche rund um die Rosenkranzkapelle verlief erfolgreich, so dass bereits nach kurzer Zeit beide Personen gefunden und dem Rettungsdienst zur weiteren ärztlichen Versorgung übergeben werden konnten.

Nach kurzer Nachtruhe wurden die Einsatzkräfte um 6 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen. Bei einem Fahrzeug war Öl ausgetreten, so dass es galt die entstandene Ölspur zügig zu beseitigen. Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück konnten die Teilnehmer erst einmal Kraft tanken für den nächsten Einsatz, dem Höhepunkt des Wochenendes: Ein Anwohner hatte einen Brand an der Pfettrach auf Höhe Sportplatz gemeldet. Tatsächlich war schon von weitem Rauch zu sehen und die Einsatzkräfte fanden vor Ort einen größeren, in Flammen stehenden Holzhaufen vor, der Adrenalinspiegel stieg entsprechend schnell. Nach eifrigem Aufbau der Löschwasserversorgung war das Feuer mit vereinten Kräften rasch gelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurden die verblieben Glutnestern aufgespürt und abgelöscht.

Nachdem alle Gerätschaften wieder in den Fahrzeugen verstaut waren ging es zurück zum Gerätehaus. Von dort aus starteten die Übungsteilnehmer zur nächsten Aufgabe. Truppweise erkundeten Sie im Dorf verschiedene Örtlichkeiten und deren Löschwasserversorgungen im Rahmen einer Funkübung. Angelockt vom Grillduft fanden sich dann alle zum gemeinsamen Mittagessen wieder im Gerätehaus ein. Im Anschluss wurde noch gemeinsam das Gerätehaus aufgeräumt und die Fahrzeuge gereinigt.

Bei der abschließenden Besprechung bedankten sich die Jugendwarte bei allen Teilnehmern, Betreuern und Helfern. Ein Dank geht auch an den Markt Altdorf für die finanzielle Unterstützung für die Verpflegung. Alle waren sich einig, dass der Berufsfeuerwehrtag der Höhepunkt im Übungsplan der Jugendfeuerwehr war und unbedingt wiederholt werden sollte.

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